Auflösung der Grabstätte von Ernst Kirchweger verhindern!

 

Ernst-Kirchweger

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Freundinnen und Freunde,

Vor wenigen Tagen erreichte uns die Nachricht, dass die Grabstättevon Ernst Kirchweger am Wiener Zentralfriedhof aufgelöst werden soll. Die Frist ist bereits abgelaufen und der Grabstein wurde bereits zwecks Entfernung markiert.

Uns Allen ist bewusst wie wichtig es ist, gerade in Zeiten wie diesen, die Erinnerung an Ernst Kirchweger und die Umstände seiner Ermordung aufrecht zu erhalten, daher  haben wir uns entschieden, gemeinsam mit der KPÖ (2 Drittel, 1 Drittel) die Grabstätte zu übernehmen. Nutzer der Grabstätte wird der KZ-Verband Wien sein und natürlich auch die Kosten für die Grabpflege und eventueller Renovierungen des Grabsteines (wenn notwendig) übernehmen.

Wir haben jetzt einen Aufschub von wenigen Tagen erhalten um die Grabstätte als KZ-Verband/VdA Wien zu übernehmen und uns daher zu diesem Schritt entschieden.

Das ist natürlich mit einem finanziellen Aufwand verbunden, welcher in unserem Budget für 2018 nicht geplant war.

Wir bitten daher um eine Spende im Rahmen Ihrer/Euer Möglichkeiten an folgende Bankverbindung

 

BAWAG P.S.K., IBAN: AT04 1400 0018 1076 3597

Verwendungszweck: Ernst Kirchweger

 

Über die weiteren Schritte werden wir Euch bei unserem Jour Fix und im nächsten Rundbrief auf dem Laufenden halten.

Mit antifaschistischen Grüßen

Dagmar Schindler

Obfrau

Termine Oktober – November

Antifa- Konferenz

Samstag 13. Oktober

Einlass 12.00 – Beginn 13.00

Sitzungssaal KZ-Verband

Lassallestraße 40/2/2/6

 

Jour Fix KZ-Verband Wien

Mittwoch 17. Oktober

Beginn 18.00

Sitzungssaal KZ-Verband

Lassallestraße 40/2/2/6

Widerstand gegen türkis/schwarz/blau und die Beteiligung des KZ-Verbandes

 

 

Enthüllung der Gedenktafel am Außenlager Floridsdorf

Dienstag 23.10.2018

11:00  –  12:00

Hopfengasse 12, 1210 Wien

 

Die Bezirksvorstehung Floridsdorf und die Arbeitsgemeinschaft der NS-Opferverände und Widerstandskämpfer/innen Österreichs enthüllen an dem Ort, an dem sich das KZ-Außenlager Wien-Floridsdorf befand, eine Gedenktafel

 

Kranzniederlegung für die Opfer der NS-Militärjustiz

Freitag 26. Oktober

9.00 – Ballhausplatz

Im Anschluss an die Kranzniederlegung beim Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz (Deserteursdenkmal) werden wir gemeinsam an der alljährlichen Gedenkveranstaltung bei der ehemaligen Schießstätte im Donaupark in Kagran teilnehmen. (Beginn 11.00)

 

 

Gruppe 40: QR-Code – und 10 neue Gedenksteine

Sonntag 28. 10.

Beginn: 10.00

Zentralfriedhof Gruppe 40

 

Die Gedenkstätte für die hingerichteten WiderstandskämpferInnen auf dem Zentralfriedhof (Gruppe 40) wird mit einem QR-Code ausgestattet, der Informationen zu den Hingerichteten und zur Lage ihrer Gedenksteine enthält. Außerdem werden die ersten 10 zusätzlichen Gedenksteine – von insgesamt 70 noch fehlenden Gedenksteinen – aufgestellt

Totengedenken 1. November

ab 14.00

Zentralfriedhof Wien

14.15 – Treffpunkt im Gedenken an die Spanienkämpfer beim Tor 2, gemeinsamer Marsch

zur Kranzniederlegung und Gedenken beim Denkmal der Spanienkämpfer*innen

15.00 – Kranzniederlegung und Gedenken beim Denkmal der Republik

anschließend gemeinsamer Marsch zur Gruppe 40 und Gedenken an die Widerstandskämpfer*innen

 

 

80 Jahre Novemberpogrom

Mittwoch 7. November

Beginn 18.30

Sitzungssaal KZ-Verband

Lassallestraße 40/2/2/6

 

Claudia Kuretsidis-Haider und Friedl Garscha werden uns bei dieser Veranstaltung einerseit die Verbrechen dieser Tage näher erläutern und über  daraus folgenden Prozesse der Nachkriegsjustiz referieren. Diese Veranstaltung ersetzt das Jour Fix im November.

 

Niemals vergessen! Ehemaliger Aspangbahnhof

Freitag 9. November

Beginn 18:00

Platz der Opfer der Deportation/Leon Zelman Park ,(bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien

 

In den Jahren 1939 – 1942 wurden vom ehemaligen Aspangbahnhof
zehntausende Menschen  in Vernichtungslagertransportiert und kehrten nicht mehr zurück“ Eine Veranstaltung der Initiative Aspangbahnhof

 

 

Liederholung

Freitag 23. November

Beginn 19.00

Werkl im Goethehof

 

Wer die Ballade von Kerbert H. noch nicht kennt bzw. unbedingt noch einmal hören möchte, wie auch die weiteren Gstanzln rund um aktuelle und nicht so aktuelle Ereignisse in Österreich und der Welt, der kommt an diesen Abend in den Goethehof

rudi burda, texte, gitarre, gesang
antonis vounelakos, gitarre
hans schön, bass
alexandar petkov, perkussion

 

 

 

Frieden Freiheit Frauenrechte – 9.10.2018 Alberts Bücherlager

Tidl

Wir freuen uns Georg Tidl in Alberts Bücherlager begrüßen zu dürfen, er präsentiert sein Buch über den beeindruckenden Lebenslauf der Widerstandskämpferin Marie Tidl, seiner Mutter

Leben und Werk der österreichischen Schriftstellerin Marie Tidl 1916-1995

Lernen und Studieren war in den Gefängnissen und Lagern des Nationalsozialismus auch eine Überlebensstrategie. In der Haft die eigene Dissertation zu verfassen, blieb Marie Tidl vorbehalten. Eine sensationelle Leistung, die sie mithilfe ihrer Mutter vollbrachte, die an ihrer Stelle die Vorlesungen besuchte und ihr die Bücher aus den Bibliotheken ins Gefängnis brachte.
Georg Tidl zeichnet die Lebensgeschichte einer mutigen, begabten, konsequenten Frau nach, die seine Mutter war und in ihren Schriften, Prosaarbeiten, Gedichten nie aufgehört hat, gegen die Überwältigung durch das Unmenschliche anzukämpfen. Marie Tidl liebte die einfachen Menschen, die kleinen Leute. Sie lebte, um fortzusetzen, was unvergessene Opfer des Widerstands begonnen hatten.

Eine Veranstaltung der KZ-Verbände Niederösterreich und Wien
Dienstag 9. Oktober 2018
Beginn 19.00 Uhr
Alberts Bücherlager, Aichholzgasse 19, 1120 Meidling (Kellerlokal)