Lackenbach 2018

Bei der alljährlichen Gedenkfeier in Lackenbach, gab es auch heuer wieder großartige Beiträge burgenländischer Kinder und Jugendlicher. Die Kinder vom Verein Romaservice Oberwart haben dem Rassismus die rote Karte gezeigt, unsere Obfrau hat sich dem angeschlossen. Wir sollten unbedingt auf diese Kinder hören. Die Zunahme von antiziganistischen Übergriffe, auch hier in Österreich, wird immer deutlicher. Das Bewußtsein dafür bzw. der Widerstand dagegen hält sich aber leider in Grenzen.

Hören wir auf diese Kinder und zeigen wir dem Rassismus die rote Karte!

Renate Sassmann vom KZ-Verband/VdA Niederösterreich hat die Beiträge wieder in Ton und Bild für uns festgehelten.

Schön wäre es wenn die großartigen Beiträge der Kinder und Jugendlichen im nächsten Jahr von mehr Menschen vor Ort erlebt werden können. Wir werden auch 2019 über die Anreise im Bus der Arbeitsgemeinschaft informieren und geben wieder gerne die Kontaktdaten zur Anmeldung weiter

Rudolf Gelbard (4.12.1930 – 24.10.2018)

 

Gelbard

Als Achtjähriger wurde Gelbard in der Wiener Leopoldstadt während der Pogromnacht im November 1938 schon von Nazis bedroht, vier Jahre später wurde er mit den Eltern nach Theresienstadt deportiert; die Nazis ermordeten 19 seiner Familienmitglieder. Gleich nach seiner Rückkehr 1945 musste er erste Erfahrungen mit dem Fortleben des Nazi-Ungeists in Wien machen. Schon 1946 nahmen Nazi-Studenten eine Vorlesung über die Geschichte der Juden im Mittelalter zum Anlass antisemitischer Tumulte. Rudi führte ab nun die Auseinandersetzung mit dem Neonazismus nicht mehr nur mit Worten. 1948 beteiligte er sich an der Sprengung der Gründerversammlung des „Verbands der Rückstellungsbetroffenen“ im Hotel Wimberger – mit diesem Verein wollten sich die Nazis, die jüdischen Besitz „arisiert“ hatten, dagegen zur Wehr setzen, dass sie diesen zurück geben sollten. Die ehemaligen Nationalsozialisten organisierten sich im „Verband der Unabhängigen“ (aus diesem VdU ging 1956 die FPÖ hervor). Im Februar 1955 wollte der VdU- Nationalratsabgeordnete Stüber im Hotel Münchnerhof in der Mariahilferstraße gegen die „jüdischen Forderungen an Österreich“ hetzen, während die österreichischen Rentner „hungerten“. Rudi Gelbard half tatkräftig mit, dass aus Stübers Versammlung nichts wurde.
Nach dem Abzug der Alliierten spürten die Neonazis Oberwasser. Zum 200. Geburtstag Friedrich Schillers marschierten die unterschiedlichsten Neonazi-Gruppen und „schlagenden“ Burschenschaften, teilweise in Uniform, auf, um wieder „Flagge zu zeigen“. Da die Polizei sie nicht daran hinderte, organisierten AntifaschistInnen Gegenkundgebungen – unter ihnen Rudi Gelbard, der auch an den tätlichen Auseinandersetzungen mit den Neonazis beteiligt war. Auf der Hochschule für Welthandel unterrichtete 1965 ein Professor Borodajkewicz, der seine Vorlesungen mit antisemitischen Bemerkungen „würzte“, was von den Nazi-Studenten mit johlendem Gelächter quittiert wurde – sie ließen sich von den Beifallskundgebungen für ihr Idol auch nicht abhalten, als Borodajkewicz vor laufenden Fernsehkameras sprach. Die Demonstrationen zur Abberufung des Professors durch den Unterrichtsminister und die Säuberung der Universitäten – 20 Jahre nach der Befreiung! – vom Nazi-Spuk am 29. und 31. März 1965 führten zu Straßenschlachten, an denen sich auch Rudi Gelbard beteiligte. Er musste erleben, wie ein Mitglied des Ringes freiheitlicher Studenten, Günther Kümel, vor dem Hotel Sacher den Antifaschisten Ernst Kirchweger, einen Verfolgten des NS-Regimes, erschlug. Die mit Holzlatten bewaffneten Nazi-Studenten hatten „Hoch Auschwitz!“ gebrüllt – Kirchweger löste sich aus dem Demonstrationszug, um den jungen Männern zu erklären, was für eine Ungeheuerlichkeit diese Losung war. Der Amateur-Boxer Kümel fühlte sich „bedroht“ und schlug zu. Das Gericht verurteilte ihn später wegen „Notwehrüberschreitung“…
Wenn Rudi Gelbard über diese für sein weiteres antifaschistisches Engagement entscheidenden Tage berichtete, hob er immer hervor, dass dieser Totschlag Österreich wach rüttelte und für einen kurzen Moment den antifaschistischen Konsens des Jahres 1945 wiederherstellte: Hinter dem Sarg Kirchwegers marschierte die halbe Bundesregierung, die ÖGB-Sitze und mehr als 25.000 Wienerinnen und Wiener; dieser 8. April 1965 wurde damit zur größten antifaschistischen Kundgebung seit 1945.
Vor allem seit seiner Pensionierung war Rudi Gelbard unermüdlich in Schulen unterwegs und sprach auf Kundgebungen. Er wurde zur gewichtigsten Stimme des „Bunds Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen“, wenn es um heutigen Antifaschismus und Erinnern an den Holocaust und andere Gräuel der Nazi-Diktatur ging. Der KZ-Verband fand in ihm immer einen wortgewaltigen Bündnispartner. Seit 2016 war Rudi Gelbard Ehrenmitglied des Landesverbands Wien des KZ-Verbands.
Unser Mitgefühl gilt seiner Witwe, wir teilen unsere Trauer mit den Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen und allen AntifaschistInnen.

Auflösung der Grabstätte von Ernst Kirchweger verhindern!

 

Ernst-Kirchweger

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Freundinnen und Freunde,

Vor wenigen Tagen erreichte uns die Nachricht, dass die Grabstättevon Ernst Kirchweger am Wiener Zentralfriedhof aufgelöst werden soll. Die Frist ist bereits abgelaufen und der Grabstein wurde bereits zwecks Entfernung markiert.

Uns Allen ist bewusst wie wichtig es ist, gerade in Zeiten wie diesen, die Erinnerung an Ernst Kirchweger und die Umstände seiner Ermordung aufrecht zu erhalten, daher  haben wir uns entschieden, gemeinsam mit der KPÖ (2 Drittel, 1 Drittel) die Grabstätte zu übernehmen. Nutzer der Grabstätte wird der KZ-Verband Wien sein und natürlich auch die Kosten für die Grabpflege und eventueller Renovierungen des Grabsteines (wenn notwendig) übernehmen.

Wir haben jetzt einen Aufschub von wenigen Tagen erhalten um die Grabstätte als KZ-Verband/VdA Wien zu übernehmen und uns daher zu diesem Schritt entschieden.

Das ist natürlich mit einem finanziellen Aufwand verbunden, welcher in unserem Budget für 2018 nicht geplant war.

Wir bitten daher um eine Spende im Rahmen Ihrer/Euer Möglichkeiten an folgende Bankverbindung

 

BAWAG P.S.K., IBAN: AT04 1400 0018 1076 3597

Verwendungszweck: Ernst Kirchweger

 

Über die weiteren Schritte werden wir Euch bei unserem Jour Fix und im nächsten Rundbrief auf dem Laufenden halten.

Mit antifaschistischen Grüßen

Dagmar Schindler

Obfrau

Termine Oktober – November

Antifa- Konferenz

Samstag 13. Oktober

Einlass 12.00 – Beginn 13.00

Sitzungssaal KZ-Verband

Lassallestraße 40/2/2/6

 

Jour Fix KZ-Verband Wien

Mittwoch 17. Oktober

Beginn 18.00

Sitzungssaal KZ-Verband

Lassallestraße 40/2/2/6

Widerstand gegen türkis/schwarz/blau und die Beteiligung des KZ-Verbandes

 

 

Enthüllung der Gedenktafel am Außenlager Floridsdorf

Dienstag 23.10.2018

11:00  –  12:00

Hopfengasse 12, 1210 Wien

 

Die Bezirksvorstehung Floridsdorf und die Arbeitsgemeinschaft der NS-Opferverände und Widerstandskämpfer/innen Österreichs enthüllen an dem Ort, an dem sich das KZ-Außenlager Wien-Floridsdorf befand, eine Gedenktafel

 

Kranzniederlegung für die Opfer der NS-Militärjustiz

Freitag 26. Oktober

9.00 – Ballhausplatz

Im Anschluss an die Kranzniederlegung beim Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz (Deserteursdenkmal) werden wir gemeinsam an der alljährlichen Gedenkveranstaltung bei der ehemaligen Schießstätte im Donaupark in Kagran teilnehmen. (Beginn 11.00)

 

 

Gruppe 40: QR-Code – und 10 neue Gedenksteine

Sonntag 28. 10.

Beginn: 10.00

Zentralfriedhof Gruppe 40

 

Die Gedenkstätte für die hingerichteten WiderstandskämpferInnen auf dem Zentralfriedhof (Gruppe 40) wird mit einem QR-Code ausgestattet, der Informationen zu den Hingerichteten und zur Lage ihrer Gedenksteine enthält. Außerdem werden die ersten 10 zusätzlichen Gedenksteine – von insgesamt 70 noch fehlenden Gedenksteinen – aufgestellt

Totengedenken 1. November

ab 14.00

Zentralfriedhof Wien

14.15 – Treffpunkt im Gedenken an die Spanienkämpfer beim Tor 2, gemeinsamer Marsch

zur Kranzniederlegung und Gedenken beim Denkmal der Spanienkämpfer*innen

15.00 – Kranzniederlegung und Gedenken beim Denkmal der Republik

anschließend gemeinsamer Marsch zur Gruppe 40 und Gedenken an die Widerstandskämpfer*innen

 

 

80 Jahre Novemberpogrom

Mittwoch 7. November

Beginn 18.30

Sitzungssaal KZ-Verband

Lassallestraße 40/2/2/6

 

Claudia Kuretsidis-Haider und Friedl Garscha werden uns bei dieser Veranstaltung einerseit die Verbrechen dieser Tage näher erläutern und über  daraus folgenden Prozesse der Nachkriegsjustiz referieren. Diese Veranstaltung ersetzt das Jour Fix im November.

 

Niemals vergessen! Ehemaliger Aspangbahnhof

Freitag 9. November

Beginn 18:00

Platz der Opfer der Deportation/Leon Zelman Park ,(bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien

 

In den Jahren 1939 – 1942 wurden vom ehemaligen Aspangbahnhof
zehntausende Menschen  in Vernichtungslagertransportiert und kehrten nicht mehr zurück“ Eine Veranstaltung der Initiative Aspangbahnhof

 

 

Liederholung

Freitag 23. November

Beginn 19.00

Werkl im Goethehof

 

Wer die Ballade von Kerbert H. noch nicht kennt bzw. unbedingt noch einmal hören möchte, wie auch die weiteren Gstanzln rund um aktuelle und nicht so aktuelle Ereignisse in Österreich und der Welt, der kommt an diesen Abend in den Goethehof

rudi burda, texte, gitarre, gesang
antonis vounelakos, gitarre
hans schön, bass
alexandar petkov, perkussion

 

 

 

Frieden Freiheit Frauenrechte – 9.10.2018 Alberts Bücherlager

Tidl

Wir freuen uns Georg Tidl in Alberts Bücherlager begrüßen zu dürfen, er präsentiert sein Buch über den beeindruckenden Lebenslauf der Widerstandskämpferin Marie Tidl, seiner Mutter

Leben und Werk der österreichischen Schriftstellerin Marie Tidl 1916-1995

Lernen und Studieren war in den Gefängnissen und Lagern des Nationalsozialismus auch eine Überlebensstrategie. In der Haft die eigene Dissertation zu verfassen, blieb Marie Tidl vorbehalten. Eine sensationelle Leistung, die sie mithilfe ihrer Mutter vollbrachte, die an ihrer Stelle die Vorlesungen besuchte und ihr die Bücher aus den Bibliotheken ins Gefängnis brachte.
Georg Tidl zeichnet die Lebensgeschichte einer mutigen, begabten, konsequenten Frau nach, die seine Mutter war und in ihren Schriften, Prosaarbeiten, Gedichten nie aufgehört hat, gegen die Überwältigung durch das Unmenschliche anzukämpfen. Marie Tidl liebte die einfachen Menschen, die kleinen Leute. Sie lebte, um fortzusetzen, was unvergessene Opfer des Widerstands begonnen hatten.

Eine Veranstaltung der KZ-Verbände Niederösterreich und Wien
Dienstag 9. Oktober 2018
Beginn 19.00 Uhr
Alberts Bücherlager, Aichholzgasse 19, 1120 Meidling (Kellerlokal)

Veranstaltung – KZ Verband Niederösterreich und Wien am Volksstimmefest

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Traditionell findet am letzten Wochenende vor dem Schulbeginn wieder das traditionelle Volksstimmefest auf der Jesuitenwiese statt. Auch wir sind in diesem Jahr wieder vor Ort und stellen unseren Stand unter das Zeichen der Solidarität und der Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten. Neben den KZ Verbänden Niederösterreich und Wien werden in diesem Jahr auch wieder unsere Freundinnen und Freunde aus Kärnten mit der Initiative „no ustasa“unter Beteiligung des KZ-VerbandesKärnten. Unsere Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Motorradclub „Kuhle Wampe Vienna“ . 

Wir werden auch in diesem Jahr mit einem bunten, breitgefächterten Programm vor Ort sein und natürlich sorgen wir auch wieder fürs leibliche Wohl. Im Unterschied zu den Vorjahren werden wir 2018 unser Programm nicht auf die Bühne verlegen sondern direkt am Stand Lesungen und musikalische Schmankerl organisieren.

Kommt vorbei auf Gulasch, Würstel, Bier, Wein, Sturm, Kaffee und Kuchen. Wenn ihr rechtzeitig vorbeikommt könnt ihr vielleicht auch noch eine süße Überraschung unserer Obfrau aus ihrer burgenländischen Heimat kosten

Programm:

 

Samstag 1. September

15:00 Chor „Trotz alle dem“

16:00 Auftakt der Initiative „heißer Herbst“ (Platz zwischen KJÖ und KZ-Verband)

17:00 Buchpräsentation „ Unbeugsam & Unbequem

Debatten über Handlungsräume und Strategien gegen die extreme Rechte

Das Debatten-Buch zeigt antifaschistische, widerständige Praxen auf und diskutiert Strategien, um eine handlungsfähige Gegenöffentlichkeit gegenüber der erstarkenden extremen Rechten zu schaffen. Dabei werden rechtliche, mediale, aktionistische sowie politstrategische Möglichkeiten gemeinsam mit Akteur*innen besprochen. Mit welchen widerständigen Strategien kann man der modernisierten extremen Rechten praktisch entgegen treten?

Kathrin Glösel, Hanna Lichtenberger: Unbeugsam & Unbequem. Debatten über Handlungsräume und Strategien gegen die extreme Rechte

Sonntag 2. September

 

12:00Buchpräsentation „Buchengasse 100“ mit Gitti Tonka

Geschichte einer Arbeiterfamilie

Mit „Buchengasse 100“ ist Oswalda Tonka ein Meisterwerk zur österreichischen Arbeitergeschichte gelungen, literarisch anspruchsvoll, packend erzählt und historisch detailgetreu. Die Sokopp-Tonkas waren über 100 Jahre lang an zeitgeschichtlichen Brennpunkten zugegen.

 

15:00 Chor „Trotz alle dem“

 

17:00In Memoriam Hans Hautmann 1943- 2018

Lesung von ausgewählten Texten durch junge Kameradinnen und Kameraden.

Hans Hautmann 22.8. 1943 – 3. 7. 2018

In tiefer Trauer müssen wir Euch mitteilen, dass unser Kamerad Univ. Prof. Dr. Hans Hautmann gestern, nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Hans war uns immer ein treuer Weggefährte und mit dem Wiener Verband eng verbunden.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau Claudia Kuredsidis-Haider und seinen Söhnen, sowie der ganzen Familie.

Wir trauern nicht nur um den  bedeutenden marxistischen Historiker der Geschichte der österreichischen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung, sondern auch um unseren Freund.

Mit dem Foto unseres letzten gemeinsamen Zusammenkommen am Schwarzenbergplatz, zur Feier der Befreiung am 9. Mai wollen wir die Erinnerung  an unseren Kameraden  Univ.Prof. Dr. Hans Hautmann wach halten. 32191382_991078474406557_1015809316541693952_n

Hier der Link zum Nachruf, den unser stellvertetender Obmann Dr. Winfried Garscha auf der Webseite der Alfred-Klahr-Gesellschaft veröffentlicht hat und der das Leben und  Wirken von Hans Hautmann aufzeigt http://www.klahrgesellschaft.at/Hautmann_Nachruf.html

Tot ist nur wer vergessen wird!

Termine – Gedenken – Mahnen

Liebe Kamerad_innen, liebe Freund_innen

Leider funktioniert unser Kalender bis auf weiteres nicht. Wir dürfen Euch daher hier an dieser Stelle auf folgende Veranstaltungen hinweisen und herzlichst dazu einladen.

 

Gedenkfahrt nach Engerau / Erinnerungszeichen in Hainburg

Donnerstag, 29. März 8:15 – 18:15

1020 Wien, Praterstern 1
Abfahrt mit dem Bus um 8:30 Uhr vor dem Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung (U-Bahnlinie 1, Aufgang Heine Straße)
TeilnehmerInnenbeitrag:
25 Euro (inkl. Mittagessen) / 20 Euro (exkl. Mittagessen)
Ermäßigung für Studierende, SchülerInnen, Lehrlinge, Arbeitssu-chende: 15 Euro (inkl. Mittagessen) / 10 Euro (exkl. Mittagessen)
Persönliche Anmeldung bis 24. März 2018 (nur via Facebook nicht möglich) bei:
Dr.in Claudia Kuretsidis-Haider (Forschungsstelle Nachkriegsjustiz)
e-mail: claudia.kuretsidis@nachkriegsjustiz.at
Telefon: (01) 22 89 469 / 315

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GEDENKKUNDGEBUNG  30. März 1943 30. März 2018

Beginn:
11.00 bis 11.25 Uhr, Restituta-Gedenktafel, Denisgasse 24, 1200 Wien

• Dr. Gerhard Kastelic (ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten): Begrüßung namens der

Arbeitsgemeinschaft der NS-Opfer-Verbände und des Restituta-Forums

  • Karl Lacina, Bezirksvorsteher a.D. Begrüßung namens des Bezirkes
  • Mag. Brigitte Perthold (Restituta-Forum): Stationen des Lebens d. seligen Schwester Restituta
  • Inge Buder (Restituta-Forum): Schwester Restitutas letzter Brief
  • Kardinal Christoph Schönborn (angefragt): GebetAlternativ: Pfarre St. Brigitta, vertreten durch die Obfrau des Pfarrgemeinderats, Inge Buder

    durch die Denisgasse

    Vorbei am Grossmann-Hof und am Plocek-Hof sowie am Brigittenauer Bad vor den Eingang zum Straßenbahnbahnhof Brigittenau/Wexstraße 13, 1200 Wien

    Abschluss
    11.45 bis 12.15 Uhr, Denkmal für die hingerichteten Straßenbahner, Wexstraße 13 (vor der Remise)
    • Fiona Herzog, Sozialdemokratische Freiheitskämpfer/innen
    • Claudia Kuretsidis-Haider (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes) und Friedl Garscha (KZ-Verband Wien):

    • Raoul Narodoslavsky (KPÖ Brigittenau): Abschließende Worte

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Gedenkfeier | Befreiung  durch die Rote Armee

Samstag, 31. März 13:00 – 14:00 Klostermarienberg, Burgenland , eine Veranstaltung der Offensive gegen Rechts – Burgenland

rinnern heißt Kämpfen
Gedenkfeier anlässlich der Befreiung von Klostermarienberg durch die Rote Armee

In der Nacht von 28. auf 29. März 1945 erreichte eine kleine Vorhut der Roten Armee die burgenländische Grenze, am 29. März befreiten die sowjetischen Soldat_innen Klostermarienberg. Die Befreiung des burgenländischen Ortes durch die Rotarmist_innen konnte erkämpft werden, während die Nationalsozialisten Kinder und alte Männer – als letztes Aufgebot in den verlorenen Krieg schickten. Am 6. April erreichte die Rote Armee Wien, welches sie am 13. April für befreit erklärte.

Der „Anschluss“ Österreichs jährt sich heuer zum 80. Mal, auf den deutschen Einmarsch folgten unfassbare Gräuel, Krieg, Massenmord. An die Befreiung davon, sieben Jahre später, wollen wir gemeinsam erinnern, allen Befreier_innen danken und der Opfer gedenken.

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg. Wer aus der Geschichte nichts lernt ist verdammt sie zu wiederholen!

Wir laden alle Antifaschist_innen ein sich an der Gedenkfeier zu beteiligen.
31. März 2018, 13:00 Uhr in Klostermarienberg/Mannersdorf

Danach gemütlicher Ausklang im Gasthaus Kaiser in Unterloisdorf, mit Gelegenheit zu diskutieren, zu vernetzen und zu kegeln.