KZ-Verband Niederösterreich und Wien am Volksstimmefest

KZ-Verband Wien und Niederösterreich am schönsten Fest in Wien!
 
Wie jedes Jahr sind wir auch 2019 wieder in der Initiativenstraße zu finden. 2019 kann uns nicht einmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Im neuen Zelt gibts wie gewohnt interessante Informationen zur Gedenk- und Erinnerungskultur, sowie zur antifaschistischen Arbeit an unserem Infotisch. Auch unsere „Nähecke“ wird wieder vor Ort sein und Patches können direkt und gratis gleich angenäht werden, ihr könnt auch vor Ort zuschauen/mitmachen wie unsere schwarzen Hauben entstehen. Natürlich gibts auch wieder Gulasch, Würschtel, Bier, Schnaps, Wein und auch antialkoholische Getränke. Wer lieber Süßes mag, Szomlauer Nockerl werden frisch geliefert, Kuchen und Kaffee natürlich auch.
Am Samstag 15.00 wird Guiseppe Contra mit special guest Violetta Contra mit uns das Zelt einweihen.
 
Ab 16.00 versäumt bitte nicht den spannenden Vortrag von Martina Renner, dt. Bundestagsabgeordnete „Die Linke“ und fundierte Expertin der Szene zum Thema „Rechtsextreme Netzwerke“ . Martina wird auch die Vernetzungen und Seilschaften nach Österreich beleuchten. Das Einführungsstatement kommt von Birgit Hebein, die beiden Antifaschistinnen werden auch für Fragen zur Verfügung stehen.
 
Sonntag starten wir mit einem Gewitter im Zelt, der Chor „Augustin Stimmgewitter“ wird um 14.00 bei uns auftreten.
 
Danach freuen wir uns um 15.00  Geschichten Im Ernst für ein kurzes Musikset begrüßen zu dürfen..
 
Als Gäste am Infotisch  dürfen wir in diesem Jahr die „Rote Hilfe Wien“ begrüßen, die euch vor Ort informieren wird. Auch liegt die Petition für den Erhalt der Synagoge Gänserndorf zur Unterschrift auf.
Natürlich gibts auch einen besonderen Tipp. Sonntag ab 16.00 auf der GLB Bühne

Spielkameraden/ Rudi Burda und die 68er Rocker

Was stellt man sich unter einem vierblättrigen Trio vor? Zum Beispiel:
Johann Schön (Bass);
Alexander Strohmaier (Perkussion);
Antonis Vounelakos (Gitarre);
und dazu noch Rudi Burda (Klampfe, Gesang, Texte).

Und was kann man sich von sowas erwarten?

Allerlei Reprisen (schon gehört, aber nicht zu oft),
z.B. Woody Guthries wienerische Lieder;
Sicherlich keine Hymne;
Neu Getextetes auf alte Weisen;
Neue Weisen samt neuen Texten;
und jede Menge Spielfreude.

und wer von Geschichen im Ernst nicht genug kriegen kann, kann sie im Anschluss an die Spielkameraden auch auf der GLB-Bühne bewundern 
 
Bis bald

Gedenkveranstaltung für Oskar Grossmann

Grossmann

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Freundinnen und Freunde

Gemeinsam mit der KPÖ Brigittenau dürfen wir euch herzlichst zur

Gedenkveranstaltung für Oskar Grossmann 

am Samstag, 13. Juli 2019 um 14h

in Einfahrt Haus Denisgasse 39 1200 Wien (GROSSMANNHOF)

einladen.

„Für Frieden und Freiheit“

kämpften österreichische AntifaschistInnen auch in jenen von der Deutschen Wehrmacht eroberten Ländern, in denen sie zunächst politische Zuflucht vor der Verfolgung im eigenen Land gefunden hatten. Viele schlossen sich im besetzten Frankreich der Résistance an und halfen mit deutsche und österreichische Wehrmachtssoldaten zum Überlaufen zu bewegen.

Oskar Grossmann war einer von ihnen. Geboren am 6. Februar 1903 im nordböhmischen Teplice (damals Teplitz-Schönau), aufgewachsen in Wien, schloss er sich in den 1920er Jahren dem Kommunistischen Jugendverband Österreichs an und wurde 1930 Redakteur der KPÖ-Parteizeitung „Die Rote Fahne“ sowie Mitglied des Zentralkomitees.

Nach der Besetzung Prags durch deutsche Truppen im März 1939 flüchtete er nach Paris, musste aber nach dem deutschen Überfall im Mai 1940 ins unbesetzte Südfrankreich ausweichen, wo er die Aktivitäten der Österreicherinnen und Österreicher in der Résistance (darunter Sabotageaktionen) koordinierte und die unter Wehrmachtssoldaten heimlich verbreitete Zeitschrift „Soldat am Mittelmeer“ herausgab.

Am 27. Mai 1944, nach 22 Uhr, explodierte in einem Vorort von Lyon eine Bombe, die deutschen Wehrmachtssoldaten galt. Grossmann (Deckname „Lucien“) wurde dabei schwer verletzt, er verlor sein Augenlicht.
Die Gestapo brachte ihn in ein Krankenhaus, Versuche der Résistance, ihn dort herauszuholen, scheitern. Die Gestapo fand heraus, um wen es sich bei dem Schwerverletzten handelte. Sie brachte ihn in einen der Folterkeller von Lyon, wo der Gestapofunktionär Klaus Barbie (Schlächter von Lyon) sein Unwesen trieb. Dort, vor 75 Jahren, verlieren sich Grossmanns Lebensspuren.
Oskar Grossmann ist eine jener Persönlichkeiten, die in mehreren Ländern Europas versuchten, den Vormarsch des Faschismus zu stoppen und unter Einsatz ihres Lebens für die Freiheit der Völker und die Wiederherstellung eines unabhängigen, demokratischen Österreich eintraten.

Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam seiner und aller anderen Frauen und Männer des Widerstands zu gedenken!

(foto alfred klahr geselltschaft

Plätze der Roma ein interaktiver Stadtspaziergang 25.5. 14:00

Diana Dworzack, engagierte Aktivistin des Romano Centra hat diesen Stadtspaziergang entwickelt und wird uns auch begleiten Der Weg führt uns vom Romano Centro über den Stephansdom bis hin zum Ceija-Stojka-Platz.

Es ist ein geführter interaktiver Spaziergang, deshalb ist es erwünscht das Smartphone mit dabei zu haben. Ein Teil der Strecke wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, bitte Fahrschein oder Jahreskarte nicht vergessen

Wir treffen einander

am Samstag den 25.5. 2019
um 14.00
beim Romano Centro  in der Hofmannsthalgasse 2, 1030 Wien.
Wir freuen uns auf euer Kommen!

Termine April und Mai 2019

Liebe Kameradinnen und Kameraden

liebe Freundinnen und Freunde,

Im April und Mai gibt es viele Veranstaltungen, hier eine vorläufige Zusammenfassung, über weitere Termine halten wir Euch gerne auf dem Laufenden.

Freitag 22. März, Beginn 19.00

Antifaschistisches Musiktheater „Opa,Rebell“

Werkl im Goethehof,
1220 Schüttausstraße 1

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Sonntag 31. März, Abfahrt 7.15 Wien

Gedenkfahrt nach Engerau

Treffpunkt Praterstern

Es gibt noch freie Restplätze

Anmeldung an claudia.kuretsidis@nachkriegsjustiz.at

Unkostenbeitrag: EUR 20,- (SchülerInnen, Lehrlinge, Studierende, Arbeitssuchende EUR 10,-)

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Montag 1. April, 10.00

Gedenkveranstaltung 1. Dachautransport

Westbahnhof, Abfahrtshalle (Obergeschoss beim Ausgang zu den Zügen)

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Dienstag 2. April 10.00

Gedenken an die Ermordung von Ernst Kirchweger,

Einweihung der Gedenkstätte am Urnenhain bei der Feuerhalle Wien (Zentralfriedhof)

Gruppe 8, Reihe 2, Grab 27

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Dienstag 2. April 18.30

„DACHAUREIF“ – Der Österreicher-Transport aus Wien in das Kon­zentra­ti­ons­la­ger Dachau am 1./2. April 1938: Biografische Skizzen der Opfer

 Diplomatischen Akademie Wien, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

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Sonntag 7. April, 11.30

Gedenkfahrt nach Hadersdorf am Kamp/ Stein an der Donau

Treffpunkt Praterstern,

Anmeldung erforderlich, per Mail an office@kz-verband-wien.at, oder telefonisch 0664/2321630, es gibt noch Restplätze

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Mittwoch 24. April, 18.00

Jour Fix KZ-Verband, Filmvorführung „Die Akte Odessa“

mit einleitenden Worten von Mag. Siegfried Sanwald

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Montag 8. April, 18.30

Internationaler Tag der Roma – Podiumsdiskussion

Radiokulturhaus, Veranstalter Voice of Diverstity  (Eintritt frei)

Ab 21.00 Konzert mit Harri Stojka (Karten gibts im Radiokulturhaus)

Wir sind mit einem Infostand vor Ort vertreten

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Mittwoch 1. Mai, ab 8.00

Infostand der KZ-Verbände Niederösterreich und Wien

Straßenbahnhaltestelle Volkstheater – Ring

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Sonntag 5. Mai, 6.30

Befreiungsfeier Mauthausen

Treffpunkt Praterstern, Zustieg Westausfahrt wieder möglich

Anmeldung erforderlich, per Mail an office@kz-verband-wien.at, oder telefonisch 0664/2321630

es gibt noch Restplätze

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Wir freuen uns Euch bei dem einen oder anderen Termin zu treffen

 

Die Erinnerung wach halten! 12. Februar 1934

12.februar

85 Jahre nach den Kämpfen der Arbeiterinnen und Arbeiter gegen das austrofaschistische Regime unter Dolfuß sehen wir tagtäglich die Parallelen zur aktuellen Lage in Österreich. Die Kämpferinnen und Kämpfer des Februars 1934 in Erinnerung halten heißt auch wachsam bleiben und die Zeichen der Zeit zu erkennen.

Traditionell starten wir um 10.00 in Flordisdorf beim Denkmal für Georg Weissel um anschließend weiter zum heiß umkämpften Schlingerhof zu gehen.

Unser Programm wird musikalisch von Albert Dlabaja, Rudi Burda und Iris Stern begleitet.

Lackenbach 2018

Bei der alljährlichen Gedenkfeier in Lackenbach, gab es auch heuer wieder großartige Beiträge burgenländischer Kinder und Jugendlicher. Die Kinder vom Verein Romaservice Oberwart haben dem Rassismus die rote Karte gezeigt, unsere Obfrau hat sich dem angeschlossen. Wir sollten unbedingt auf diese Kinder hören. Die Zunahme von antiziganistischen Übergriffe, auch hier in Österreich, wird immer deutlicher. Das Bewußtsein dafür bzw. der Widerstand dagegen hält sich aber leider in Grenzen.

Hören wir auf diese Kinder und zeigen wir dem Rassismus die rote Karte!

Renate Sassmann vom KZ-Verband/VdA Niederösterreich hat die Beiträge wieder in Ton und Bild für uns festgehelten.

Schön wäre es wenn die großartigen Beiträge der Kinder und Jugendlichen im nächsten Jahr von mehr Menschen vor Ort erlebt werden können. Wir werden auch 2019 über die Anreise im Bus der Arbeitsgemeinschaft informieren und geben wieder gerne die Kontaktdaten zur Anmeldung weiter

Rudolf Gelbard (4.12.1930 – 24.10.2018)

 

Gelbard

Als Achtjähriger wurde Gelbard in der Wiener Leopoldstadt während der Pogromnacht im November 1938 schon von Nazis bedroht, vier Jahre später wurde er mit den Eltern nach Theresienstadt deportiert; die Nazis ermordeten 19 seiner Familienmitglieder. Gleich nach seiner Rückkehr 1945 musste er erste Erfahrungen mit dem Fortleben des Nazi-Ungeists in Wien machen. Schon 1946 nahmen Nazi-Studenten eine Vorlesung über die Geschichte der Juden im Mittelalter zum Anlass antisemitischer Tumulte. Rudi führte ab nun die Auseinandersetzung mit dem Neonazismus nicht mehr nur mit Worten. 1948 beteiligte er sich an der Sprengung der Gründerversammlung des „Verbands der Rückstellungsbetroffenen“ im Hotel Wimberger – mit diesem Verein wollten sich die Nazis, die jüdischen Besitz „arisiert“ hatten, dagegen zur Wehr setzen, dass sie diesen zurück geben sollten. Die ehemaligen Nationalsozialisten organisierten sich im „Verband der Unabhängigen“ (aus diesem VdU ging 1956 die FPÖ hervor). Im Februar 1955 wollte der VdU- Nationalratsabgeordnete Stüber im Hotel Münchnerhof in der Mariahilferstraße gegen die „jüdischen Forderungen an Österreich“ hetzen, während die österreichischen Rentner „hungerten“. Rudi Gelbard half tatkräftig mit, dass aus Stübers Versammlung nichts wurde.
Nach dem Abzug der Alliierten spürten die Neonazis Oberwasser. Zum 200. Geburtstag Friedrich Schillers marschierten die unterschiedlichsten Neonazi-Gruppen und „schlagenden“ Burschenschaften, teilweise in Uniform, auf, um wieder „Flagge zu zeigen“. Da die Polizei sie nicht daran hinderte, organisierten AntifaschistInnen Gegenkundgebungen – unter ihnen Rudi Gelbard, der auch an den tätlichen Auseinandersetzungen mit den Neonazis beteiligt war. Auf der Hochschule für Welthandel unterrichtete 1965 ein Professor Borodajkewicz, der seine Vorlesungen mit antisemitischen Bemerkungen „würzte“, was von den Nazi-Studenten mit johlendem Gelächter quittiert wurde – sie ließen sich von den Beifallskundgebungen für ihr Idol auch nicht abhalten, als Borodajkewicz vor laufenden Fernsehkameras sprach. Die Demonstrationen zur Abberufung des Professors durch den Unterrichtsminister und die Säuberung der Universitäten – 20 Jahre nach der Befreiung! – vom Nazi-Spuk am 29. und 31. März 1965 führten zu Straßenschlachten, an denen sich auch Rudi Gelbard beteiligte. Er musste erleben, wie ein Mitglied des Ringes freiheitlicher Studenten, Günther Kümel, vor dem Hotel Sacher den Antifaschisten Ernst Kirchweger, einen Verfolgten des NS-Regimes, erschlug. Die mit Holzlatten bewaffneten Nazi-Studenten hatten „Hoch Auschwitz!“ gebrüllt – Kirchweger löste sich aus dem Demonstrationszug, um den jungen Männern zu erklären, was für eine Ungeheuerlichkeit diese Losung war. Der Amateur-Boxer Kümel fühlte sich „bedroht“ und schlug zu. Das Gericht verurteilte ihn später wegen „Notwehrüberschreitung“…
Wenn Rudi Gelbard über diese für sein weiteres antifaschistisches Engagement entscheidenden Tage berichtete, hob er immer hervor, dass dieser Totschlag Österreich wach rüttelte und für einen kurzen Moment den antifaschistischen Konsens des Jahres 1945 wiederherstellte: Hinter dem Sarg Kirchwegers marschierte die halbe Bundesregierung, die ÖGB-Sitze und mehr als 25.000 Wienerinnen und Wiener; dieser 8. April 1965 wurde damit zur größten antifaschistischen Kundgebung seit 1945.
Vor allem seit seiner Pensionierung war Rudi Gelbard unermüdlich in Schulen unterwegs und sprach auf Kundgebungen. Er wurde zur gewichtigsten Stimme des „Bunds Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen“, wenn es um heutigen Antifaschismus und Erinnern an den Holocaust und andere Gräuel der Nazi-Diktatur ging. Der KZ-Verband fand in ihm immer einen wortgewaltigen Bündnispartner. Seit 2016 war Rudi Gelbard Ehrenmitglied des Landesverbands Wien des KZ-Verbands.
Unser Mitgefühl gilt seiner Witwe, wir teilen unsere Trauer mit den Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen und allen AntifaschistInnen.

Auflösung der Grabstätte von Ernst Kirchweger verhindern!

 

Ernst-Kirchweger

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Freundinnen und Freunde,

Vor wenigen Tagen erreichte uns die Nachricht, dass die Grabstättevon Ernst Kirchweger am Wiener Zentralfriedhof aufgelöst werden soll. Die Frist ist bereits abgelaufen und der Grabstein wurde bereits zwecks Entfernung markiert.

Uns Allen ist bewusst wie wichtig es ist, gerade in Zeiten wie diesen, die Erinnerung an Ernst Kirchweger und die Umstände seiner Ermordung aufrecht zu erhalten, daher  haben wir uns entschieden, gemeinsam mit der KPÖ (2 Drittel, 1 Drittel) die Grabstätte zu übernehmen. Nutzer der Grabstätte wird der KZ-Verband Wien sein und natürlich auch die Kosten für die Grabpflege und eventueller Renovierungen des Grabsteines (wenn notwendig) übernehmen.

Wir haben jetzt einen Aufschub von wenigen Tagen erhalten um die Grabstätte als KZ-Verband/VdA Wien zu übernehmen und uns daher zu diesem Schritt entschieden.

Das ist natürlich mit einem finanziellen Aufwand verbunden, welcher in unserem Budget für 2018 nicht geplant war.

Wir bitten daher um eine Spende im Rahmen Ihrer/Euer Möglichkeiten an folgende Bankverbindung

 

BAWAG P.S.K., IBAN: AT04 1400 0018 1076 3597

Verwendungszweck: Ernst Kirchweger

 

Über die weiteren Schritte werden wir Euch bei unserem Jour Fix und im nächsten Rundbrief auf dem Laufenden halten.

Mit antifaschistischen Grüßen

Dagmar Schindler

Obfrau

Termine Oktober – November

Antifa- Konferenz

Samstag 13. Oktober

Einlass 12.00 – Beginn 13.00

Sitzungssaal KZ-Verband

Lassallestraße 40/2/2/6

 

Jour Fix KZ-Verband Wien

Mittwoch 17. Oktober

Beginn 18.00

Sitzungssaal KZ-Verband

Lassallestraße 40/2/2/6

Widerstand gegen türkis/schwarz/blau und die Beteiligung des KZ-Verbandes

 

 

Enthüllung der Gedenktafel am Außenlager Floridsdorf

Dienstag 23.10.2018

11:00  –  12:00

Hopfengasse 12, 1210 Wien

 

Die Bezirksvorstehung Floridsdorf und die Arbeitsgemeinschaft der NS-Opferverände und Widerstandskämpfer/innen Österreichs enthüllen an dem Ort, an dem sich das KZ-Außenlager Wien-Floridsdorf befand, eine Gedenktafel

 

Kranzniederlegung für die Opfer der NS-Militärjustiz

Freitag 26. Oktober

9.00 – Ballhausplatz

Im Anschluss an die Kranzniederlegung beim Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz (Deserteursdenkmal) werden wir gemeinsam an der alljährlichen Gedenkveranstaltung bei der ehemaligen Schießstätte im Donaupark in Kagran teilnehmen. (Beginn 11.00)

 

 

Gruppe 40: QR-Code – und 10 neue Gedenksteine

Sonntag 28. 10.

Beginn: 10.00

Zentralfriedhof Gruppe 40

 

Die Gedenkstätte für die hingerichteten WiderstandskämpferInnen auf dem Zentralfriedhof (Gruppe 40) wird mit einem QR-Code ausgestattet, der Informationen zu den Hingerichteten und zur Lage ihrer Gedenksteine enthält. Außerdem werden die ersten 10 zusätzlichen Gedenksteine – von insgesamt 70 noch fehlenden Gedenksteinen – aufgestellt

Totengedenken 1. November

ab 14.00

Zentralfriedhof Wien

14.15 – Treffpunkt im Gedenken an die Spanienkämpfer beim Tor 2, gemeinsamer Marsch

zur Kranzniederlegung und Gedenken beim Denkmal der Spanienkämpfer*innen

15.00 – Kranzniederlegung und Gedenken beim Denkmal der Republik

anschließend gemeinsamer Marsch zur Gruppe 40 und Gedenken an die Widerstandskämpfer*innen

 

 

80 Jahre Novemberpogrom

Mittwoch 7. November

Beginn 18.30

Sitzungssaal KZ-Verband

Lassallestraße 40/2/2/6

 

Claudia Kuretsidis-Haider und Friedl Garscha werden uns bei dieser Veranstaltung einerseit die Verbrechen dieser Tage näher erläutern und über  daraus folgenden Prozesse der Nachkriegsjustiz referieren. Diese Veranstaltung ersetzt das Jour Fix im November.

 

Niemals vergessen! Ehemaliger Aspangbahnhof

Freitag 9. November

Beginn 18:00

Platz der Opfer der Deportation/Leon Zelman Park ,(bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien

 

In den Jahren 1939 – 1942 wurden vom ehemaligen Aspangbahnhof
zehntausende Menschen  in Vernichtungslagertransportiert und kehrten nicht mehr zurück“ Eine Veranstaltung der Initiative Aspangbahnhof

 

 

Liederholung

Freitag 23. November

Beginn 19.00

Werkl im Goethehof

 

Wer die Ballade von Kerbert H. noch nicht kennt bzw. unbedingt noch einmal hören möchte, wie auch die weiteren Gstanzln rund um aktuelle und nicht so aktuelle Ereignisse in Österreich und der Welt, der kommt an diesen Abend in den Goethehof

rudi burda, texte, gitarre, gesang
antonis vounelakos, gitarre
hans schön, bass
alexandar petkov, perkussion

 

 

 

Frieden Freiheit Frauenrechte – 9.10.2018 Alberts Bücherlager

Tidl

Wir freuen uns Georg Tidl in Alberts Bücherlager begrüßen zu dürfen, er präsentiert sein Buch über den beeindruckenden Lebenslauf der Widerstandskämpferin Marie Tidl, seiner Mutter

Leben und Werk der österreichischen Schriftstellerin Marie Tidl 1916-1995

Lernen und Studieren war in den Gefängnissen und Lagern des Nationalsozialismus auch eine Überlebensstrategie. In der Haft die eigene Dissertation zu verfassen, blieb Marie Tidl vorbehalten. Eine sensationelle Leistung, die sie mithilfe ihrer Mutter vollbrachte, die an ihrer Stelle die Vorlesungen besuchte und ihr die Bücher aus den Bibliotheken ins Gefängnis brachte.
Georg Tidl zeichnet die Lebensgeschichte einer mutigen, begabten, konsequenten Frau nach, die seine Mutter war und in ihren Schriften, Prosaarbeiten, Gedichten nie aufgehört hat, gegen die Überwältigung durch das Unmenschliche anzukämpfen. Marie Tidl liebte die einfachen Menschen, die kleinen Leute. Sie lebte, um fortzusetzen, was unvergessene Opfer des Widerstands begonnen hatten.

Eine Veranstaltung der KZ-Verbände Niederösterreich und Wien
Dienstag 9. Oktober 2018
Beginn 19.00 Uhr
Alberts Bücherlager, Aichholzgasse 19, 1120 Meidling (Kellerlokal)